Artikel getaggt mit Cloud Seven

CLOUD SEVEN jetzt auch mit Derby

Als ich heute morgen schrieb, dass ich für CLOUD SEVEN eine ‘out of the box’ Lösung mit Derby baue, hätte ich nicht gedacht, dass ich sie heute abend bereits fertig gestellt habe. Das war wirklich einfach. Letztendlich nur etwas Fleißarbeit, weil einfach einige Handgriffe zu erledigen waren.

Neu war z.B., dass ich der Konfiguration die Option einer Embedded-DB hinzufügen musste und mir selbst jegliche praktische Erfahrungen mit Derby fehlten. Am längsten halten ja meist die simplen Dinge auf, weil man den Wald vor Bäumen nicht sieht. In diesem Falle war es die Formatierung von Timestamp und Date ins SQL-Format (ich weiß, eigentlich ein Witz). Aber wenn man parallel mit verschiedenen Datenbanken hantiert, kann man doch schon mal etwas durcheinander kommen :)

D.h., ich kann mich in den nächsten Tagen wieder voll auf die Dokumentation und weitere Tests stürzen. Und dann auf die Demo-Version. Out of the box, versteht sich.

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Benutzerverwaltung mit Gruppen

Die User Verwaltung hat mittlerweile einen nicht unwesentlichen Anteil des Gesamtprojekts eingenommen. Wie so oft erwachsen aus scheinbaren Randthemen größere Baustellen. Das kann nachteilig sein (z.B. aus wirtschaftlicher Sicht), muss aber nicht.

Die User Verwaltung entstand im Zusammenspiel mit Soap, da ich dem Anwender ohne viel Aufwand die notwendige Sicherheit mitgeben wollte. Gleichzeitig war ja mein Ziel die Entwicklung eines Parametrisierungstools, nicht das einer Benutzerverwaltung. Da ich aber weiß, dass – je nach Umfang der Nutzung einer Software – schnell einige Anwender zusammen kommen können und – wiederum abhängig von der Software – eine große Anzahl von Kombinationen von Aktionen, Rechten und Benutzern, sah ich mich doch gezwungen etwas mehr ‘Komfort’ unterzubringen.

Das habe ich jetzt durch die Erweiterung der User Verwaltung mit Gruppen, denen einzelne Benutzer zugeordnet werden. Der Aufwand war nicht unerheblich, aber ich denke, er war notwendig und lohnenswert.

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Dokumentation

Welch leidiges Thema!

Immer wieder darf ich Grundsatzdiskussionen mit meinen Mitarbeitern führen, warum sie – bitteschön – ihre Arbeit bitte, bitte, dokumentieren mögen (bitte!). Hätten sie nicht die Zeit, ok. Sprächen sie nicht deutsch oder englisch, naja. Aber allein der Wille ist, was fehlt. Zeigt sich daran, dass meine besten Entwickler gut ausgelastet, sehr produktiv und dennoch fleißig in der Dokumentation sind. Ich selbst dokumentiere sogar ausgesprochen gerne (offensichtlich bin ich etwas merkwürdig).

Wie auch immer, habe ich in den letzten Tagen einige Stunden dem cook book von CLOUD SEVEN gewidmet. Zugeben muss ich, dass der Aufwand exorbitant steigt, wenn möglichst alle Details berücksichtigt werden sollen. Also wird auch die Dokumentation von CLOUD SEVEN weder ein spannender Roman noch eine wissenschaftliche Abhandlung werden. Dennoch ist das Ziel, dem Anwender an den entscheidenden Stellen Unterstützung durch aufschlussreiche Information zu bieten.

Für die API Nutzer bleibt auch am JavaDoc noch einiges zu tun.

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Vorbereitungen für Tests im Web

Zu Demonstrations- und Testzwecken möchte ich in Zukunft einen Web-Zugang bereitstellen. So können interessierte Nutzer die verschiedenen Schnittstellen (Java API, Soap, JMS) direkt und ohne viele Vorbereitungen ausprobieren.
Dafür muss natürlich noch einiges getan werden. Eine DynDNS Adresse ist bereits verfügbar, aber das genügt natürlich nicht.

Mittlerweile bietet die Software eine Benutzerverwaltung, für die sie – logisch – die eigene integrierte Konfigurationsverwaltung nutzt. Ganz einfach: Benutzer sind Properties und die Passwörter sowie Rechte sind ebenfalls Properties, die in Relation zu den Benutzern stehen. Das funktioniert ohne zusätzliche Datentypen oder Datenmodelländerungen. Lediglich die administrative Seite erforderte eine gute Stunde Programmieraufwand.

Die Soap-Schnittstelle macht ebenfalls beträchtliche Fortschritte. Ein Teil der Basisfunktionalitäten für den Zugriff auf Konfigurationsparameter ist als Service umgesetzt, ebenso wie ein Administrationsservice.
Für höheren Durchsatz habe ich Session-basierte Logins ermöglicht. D.h. ein Client muss sich lediglich zu Beginn mit Benutzerdaten anmelden und kann die SessionId nutzen.
Außerdem bringe ich gerade die Benutzerverwaltung in der Soap-Schnittstelle unter, aber jetzt wird erst mal Pfingst-frei gemacht.

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Eingemachtes

Die Themen werden komplexer; nach recht simplen Aufgaben, wie Schnittstellen für die Verbindungs- und Datenbanktypen, Zugriff auf die DB, Suche nach Konfigurationseinträgen über diverse Varianten, waren zuletzt statisches und dynamisches Caching, Synchronisation sowie diverse Garbage- bzw. Refresh-Funktionalitäten dran.

Nachdem ich mir Nächte mit Konzepten und Implementierung um die Ohren geschlagen habe, ohne den Debugger anzuwerfen oder die (verfügbaren) Anwendung(sfragmente) auszuführen, folgten heute erste Experimente mit CLOUD SEVEN als Soap Service. Es zeigt sich, dass ich bisher recht sauber gearbeitet habe. Code geschrieben, Properties File angelegt, gestartet, läuft. So macht ein Projekt Spaß.

Mal schauen, ob es so bleibt.

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